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„Porträt von Adam Stanisław Naruszewicz” kehrt nach Wilanów zurück

von Dignity News

Das Gemälde „Porträt von Adam Stanisław Naruszewicz”, das während des Zweiten Weltkriegs verloren gegangen war, ist dank den Restitutionsbemühungen des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe (MKiDN) in die Sammlung des Museums des Schlosses Königs Jan III. in Wilanów zurückgekehrt, heißt es auf der Website des Ministeriums.

An der feierlichen Übergabe des Gemäldes im Weißen Saal des Museums in Wilanów nahm die Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Nationales Erbe, die Generalkonservatorin für Denkmalpflege Bożena Żelazowska, teil. In ihrer Rede erinnerte sie daran, dass das Kulturministerium seit Anfang der 1990er Jahre nach Objekten sucht, die während des Zweiten Weltkriegs verloren gegangen sind, und diese in seine ursprünglichen Sammlungen zurückführt.

„Dies ist eine tägliche, intensive Such- und Forschungsarbeit. Die Daten über die vermissten Werke werden in einer Datenbank der Kriegsverluste, die ständig weiterentwickelt wird, gesammelt. Derzeit enthält sie fast 70 000 Einträge, und das ist nur ein Teil der Verluste, die polnische Sammlungen während des letzten Krieges erlitten haben”, berichtete die stellvertretende Ministerin.

„Das Porträt von Adam Stanisław Naruszewicz” wurde in zwei historischen Inventaren des Schlosses Wilanów und im Reiseführer von W. Czajewski von 1893 beschrieben. Wie viele Objekte aus der Wilanów-Sammlung ging es während des Zweiten Weltkriegs unter unbekannten Umständen verloren. 

Ende 2020 wurde das Werk in einer Privatsammlung in Deutschland gefunden. Wie sich später herausstellte, war es Anfang der 1990er Jahre über den polnischen Antiquitätenmarkt dorthin gelangt. Auf die Herkunft des Objekts wiesen unter anderem die rückseitige Markierung in Form der Nummer 820 und die mit Hilfe einer Schablone aufgetragene Kennzeichnung „Galerya Obrazów w Willanowie” hin.

Fast 350 verlorene Gegenstände aus der Sammlung von Wilanów sind in der vom Ministerium für Kultur und Nationales Erbe geführten Datenbank der Kriegsverluste registriert. In den letzten Jahren kehrten ein Damentisch und ein Schrank — Möbel im chinesischen Stil aus dem 18. Jahrhundert, die aus dem Kunstgewerbemuseum in Dresden geborgen wurden — sowie die „Dame mit Fächer” — ein auf Leinwand aufgeklebter Kunstdruck aus dem 19. Jahrhundert, der von einem deutschen Ehepaar aus Berlin zurückgegeben wurde.

Arkadiusz Słomczyński

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