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„Foreign interference” — die Perspektive der polnischen Hochschulen

von Dignity News

Die Nationale Agentur für Akademischen Austausch (NAWA) hat die Ergebnisse einer anonymen Online-Umfrage veröffentlicht, die sich an Vertreter der Büros für ausländische Zusammenarbeit an polnischen Hochschulen zum Thema „ausländische Einmischung” richtete.

Ausländische Einmischung liegt vor, wenn Aktivitäten von einem oder im Namen eines ausländischen Akteurs auf staatlicher Ebene durchgeführt werden, die erzwingend, verdeckt, täuschend oder korrumpierend sind und der Souveränität, den Werten und Interessen der EU zuwiderlaufen.

Die Teilnehmer an der NAWA-Umfrage wurden unter anderem gefragt, ob polnische Hochschulen mit diesem Problem konfrontiert sind und ob sie über Verfahren verfügen, um ausländische Einmischung zu verhindern, aufzudecken und darauf zu reagieren. Die Befragten bewerteten auch, ob ausländische Einmischung ein wichtiges Thema für polnische Hochschulen ist.

In der Umfrage wurden folgende Beispiele für ausländische Einmischung genannt: unrechtmäßige Beschaffung von Informationen, die für die ausländische Einrichtung von Interesse sind (z. B. Diebstahl von Daten aus dem System der Hochschule); Durchführung von Desinformation, Agitation oder anderen Arten von Kampagnen (z. B. in sozialen Medien) im Einklang mit den Interessen der ausländischen Einrichtung; Untergrabung von Werten, die für die Universität wichtig sind und die als den Interessen der ausländischen Einrichtung zuwiderlaufend wahrgenommen werden; Beeinflussung von Entscheidungen, die im Rahmen der Zusammenarbeit getroffen werden, zugunsten der ausländischen Einrichtung.

2 der 52 polnischen Hochschuleinrichtungen, die an der Umfrage teilnahmen, verzeichneten in den letzten 5 Jahren ausländische Einmischung. Dabei handelte es sich um einen „Kooperationsvorschlag verbunden mit dem Diskreditieren einer amerikanischen wissenschaftlichen Gesellschaft und der Vertretung der Interessen des chinesischen Hochschulsystems” und die „Androhung der Beendigung der Zusammenarbeit im Falle der Weigerung, Maßnahmen zu ergreifen, die für unsere Institution aus inhaltlichen und organisatorischen Gründen nur schwer umsetzbar waren”.

57 Prozent der Befragten gaben an, dass ausländische Einmischung ein sehr wichtiges oder wichtiges Problem für polnische Hochschulen sei, für 29 Prozent war es mäßig wichtig und 14 Prozent hielten es für unbedeutend oder unwichtig.

Adrian Andrzejewski

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