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Ausstellung im Łazienki-Park  „Die Kunst des guten Denkens. Der Nachlass von Stanisław Herakliusz Lubomirski”

von Dignity News

Am 16. Februar 1674, pünktlich um neun Uhr, nahm Stanisław Herakliusz Lubomirski das weitläufige Gelände von Ujazdów in Besitz und damit begann die Geschichte des Łazienki-Parks. Anlässlich des 350. Jahrestages dieses Ereignisses wird Ende April im Łazienki-Museum in Warschau eine Ausstellung eröffnet, die die Figur des bedeutenden Politikers und Schriftstellers, eines der schillerndsten Vertreter des polnischen Barocks, vorstellt.

Wie das Museum in Erinnerung ruft, sind Lubomirskis Verbindungen zum Königlichen Łazienki-Park von grundlegender Bedeutung. Auf dem Gelände des Gutes Ujazdów wurde im Auftrag von Marschall Lubomirski ein kleiner Badepavillon (Łazienka) errichtet, aus dem das schönste Objekt des Łazienki-Parks — der Palast auf der Insel — entstand und dem die Parkanlage ihren Namen verdankt.

Anlässlich des 350. Jahrestages des Erwerbs von Ujazdów lädt das Museum zu einer Ausstellung ein, die die Persönlichkeit dieses Politikers und Schriftstellers vorstellt: „Die Kunst des guten Denkens. Der Nachlass von Stanisław Herakliusz Lubomirski”.  

Im Palast auf der Insel erfahren wir etwas über die Geschichte vom Lubomirskis Badepavillon, dessen Spuren in der Architektur der Residenz des letzten Königs von Polen noch immer sichtbar sind. Einer der mit Stuckaturen aus dem 17. Jahrhundert geschmückten Räume wird zum ersten Mal in der Geschichte des Museums für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Der zweite Teil der Ausstellung in der Fähnrichschule (Podchorążówka) wird Marschall Lubomirski als einen der schillerndsten Vertreter des polnischen Barocks darstellen. Er schuf nämlich literarische Werke, die mal derb, mal philosophisch und gegen Ende seines Lebens auch andächtig waren. 

Wie das Museum betont, erforderte die Präsentation einer so reichen Biografie die Suche nach ebenso spannenden Exponaten. Zu diesem Zweck hat das Kuratorenteam (Dr. Kamil Frejlich, Dr. Piotr Skowroński) Objekte aus sechs Ländern mit Erinnerungsstücken an Marschall Lubomirski zusammengetragen. Viele von ihnen werden zum ersten Mal in Polen ausgestellt.

Adrian Andrzejewski

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