{"id":5646,"date":"2022-01-29T11:30:52","date_gmt":"2022-01-29T10:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/dignitynews.eu\/?p=5646"},"modified":"2022-01-30T12:04:16","modified_gmt":"2022-01-30T11:04:16","slug":"bevor-zegota-gegruendet-wurde-irena-sendler-und-ihre-hilfe-fuer-freunde-im-warschauer-ghetto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dignitynews.eu\/de\/bevor-zegota-gegruendet-wurde-irena-sendler-und-ihre-hilfe-fuer-freunde-im-warschauer-ghetto\/","title":{"rendered":"Bevor \u017begota gegr\u00fcndet wurde \u2014 Irena Sendler und ihre Hilfe f\u00fcr Freunde im Warschauer Ghetto\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Der polnische Historiker Feliks Tych (1929-2015) stellte in seinem Vorwort zum zweiten Band des Ringelblum-Archivs fest, dass das Dritte Reich mindestens seit dem Sommer 1941 in den besetzten polnischen Gebieten den ersten Krieg der Weltgeschichte gegen Kinder, insbesondere gegen j\u00fcdische Kinder, gef\u00fchrt hat. Er schrieb: \u201eDie Ermordung von Kindern wurde zu einem von Hitlers Kriegszielen. (&#8230;) Dieses Todesurteil wurde vor den Augen einer Welt vollstreckt, die f\u00fcr dieses Verbrechen blind war und deren einziges Alibi der Unglaube war&#8220;.<\/p>\n<p>Doch Irena Sendler (1910-2008) und viele andere wie sie blieben angesichts des Dramas der in den Ghettos eingesperrten j\u00fcdischen Kinder nicht unt\u00e4tig. Die Geschichte ihrer Rettung und ihres Einsatzes f\u00fcr die j\u00fcngsten, unschuldigsten Opfer des Holocausts ist heute in der ganzen Welt bekannt. Ihre Aktivit\u00e4ten sind untrennbar mit dem Rat f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von Juden bei der Regierungsdelegation f\u00fcr Polen, allgemein bekannt als \u201e\u017begota\u201d, verbunden. Es ist hervorzuheben, dass \u017begota die einzige Untergrundorganisation im besetzten Europa war, die sich auf die Hilfe und Rettung von zum Tode verurteilten Juden spezialisiert hatte. Innerhalb dieser Struktur leitete Sendler die Abteilung f\u00fcr Kinder. Zu diesem Thema sind nicht nur viele B\u00fccher geschrieben worden, sondern auch viele k\u00fcnstlerische Projekte entstanden. Sendler selbst konnte als Zeitzeugin auch viel \u00fcber ihre T\u00e4tigkeit nach dem Krieg erz\u00e4hlen. Es wird gesch\u00e4tzt, dass \u017begota sowie Personen und Organisationen, die mit ihr zusammenarbeiteten, versucht haben, \u00fcber 2,5 Tausend j\u00fcdische Kinder zu retten. Viele von ihnen verdanken ihr Leben der \u201eMutter der Holocaust-Kinder\u201d wie Sendler genannt wurde.<\/p>\n<p>Ihr Lebenswerk beschr\u00e4nkte sich jedoch nicht darauf, den J\u00fcngsten zu helfen. Weniger bekannt ist ihre Gro\u00dfz\u00fcgigkeit gegen\u00fcber Erwachsenen, die zun\u00e4chst verfolgt, ausgeraubt und dann im Warschauer Ghetto eingesperrt wurden. Es handelt sich um Hilfeleistungen bis zum Sommer 1942, als die Aufl\u00f6sung des Warschauer Ghettos begann. Diese Kontakte ergaben sich aus Sendlers Vorkriegsbeziehungen zu vielen j\u00fcdischen Menschen. Die Errichtung der Ghettomauer im Zentrum Warschaus lie\u00df diese Freundschaften nicht zerbrechen, sondern intensivierte sie vielmehr, da ihre j\u00fcdischen Freunde in vielerlei Hinsicht Hilfe ben\u00f6tigten.<\/p>\n<p>Viele von ihnen lernte sie bei der Arbeit kennen, da sie seit der Vorkriegszeit in der Abteilung f\u00fcr Sozialf\u00fcrsorge und \u00f6ffentliche Gesundheit der Stadtverwaltung von Warschau besch\u00e4ftigt war. Ihre beste Freundin war Ewa Rechtman, die dort arbeitete und gleichzeitig als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der geisteswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Freien Polnischen Universit\u00e4t\u00a0 (poln. Wszechnica Polska) Slawistik unterrichtete. Als die deutsche Herrschaft in Warschau begann, wurden sie und andere Juden aus dem Stadtrat entlassen.<\/p>\n<p>Die Hilfe f\u00fcr ihre j\u00fcdischen Bekannten begann in der Wohlfahrtsabteilung in der Wolska-Stra\u00dfe 4. Sendler geh\u00f6rte einer Untergrundzelle der Polnischen Sozialistischen Partei an und besorgte f\u00fcr polnische Soldaten falsche Bescheinigungen, die es ihnen erm\u00f6glichten, entgegen den deutschen Befehlen eine monatliche Beihilfe zu erhalten und die Kantine zu benutzen. Ohne das Wissen ihrer Parteikollegen bereitete sie die gleichen Zulagen f\u00fcr die Juden vor und brachte sie in die Kantine, wo sie zus\u00e4tzliche Lebensmittelpakete erhielten.<\/p>\n<p>Diese Hilfe wurde bald ausgeweitet: An ihrem Arbeitsplatz entwickelte Sendler unter der Leitung von Jadwiga Piotrowska (1903-1994) zusammen mit Jadwiga Sa\u0142ek-Denko und Irena Schulz ein System zur F\u00e4lschung von Dokumenten, damit die Hilfe der Stadt die von ihnen ausgew\u00e4hlten Juden erreichen konnte. Da die Deutschen die Kontrollen versch\u00e4rften, musste dies mit Bedacht gemacht werden. Die F\u00e4lschung von Dokumenten musste an bis zu drei Stellen erfolgen \u2014 in den Meldeb\u00fcchern, die den Verwaltern der H\u00e4user zur Verf\u00fcgung standen, dann im st\u00e4dtischen Archiv und in der Wohlfahrtsabteilung, wo die Frauen arbeiteten. Damit diese Aktion Aussicht auf Erfolg hatte, musste erstens eine ausgew\u00e4hlte Person dazu gebracht werden, fiktiv einen j\u00fcdischen Mieter anzumelden, zweitens eine vertrauensw\u00fcrdige &#8222;Kontaktperson&#8220; in der Erfassungsabteilung zu finden und drittens den \u201eMentee\u201d in den Akten der Wohlfahrtsabteilung zu registrieren. Die Verschw\u00f6rer mussten sich auch gegen unerwartete Besuche bei solchen fiktiv registrierten Personen sch\u00fctzen \u2014 deshalb setzten sie Informationen \u00fcber gef\u00e4hrliche ansteckende Krankheiten neben deren Namen, die von m\u00f6glichen Besuchen abschreckten.<\/p>\n<p>Die Formen der Hilfe mussten sich \u00e4ndern, als die Deutschen am 16. November 1940 eine Mauer errichteten und allen Warschauer B\u00fcrgern klar wurde, dass im Zentrum der europ\u00e4ischen Hauptstadt ein Ghetto entstehen w\u00fcrde, das den mittelalterlichen L\u00f6sungen \u00e4hnelte.<\/p>\n<p>Sendler und ihre vertrauten Freundinnen konnten das Ghetto legal und sehr oft betreten, da sie Sanit\u00e4tsausweise hatten. Sie wurden von Juliusz Majkowski, dem Direktor der St\u00e4dtischen Sanit\u00e4tswerke, herausgegeben, der die Aufgabe hatte, die Ausbreitung von Typhus im Ghetto zu kontrollieren. Dank seiner Freundlichkeit besuchten sie ihre Freunde hinter den Ghettomauern und versorgten sie mit Medikamenten, Reinigungsmitteln und Kleidung, die sie unsichtbar an sich schmuggelten. Ihre Hilfe war von unsch\u00e4tzbarem Wert \u2014 als Au\u00dfenstehende konnten sie viel tun, ihre Freunde aufmuntern und versuchen, ihre Notlage zu lindern. Sendler h\u00f6rte sich diese Geschichten an und versuchte zu helfen, wo sie nur konnte. Einzelne Weigl-Impfstoffe, die zu einer Zeit, in der Typhus im Winter 1941\/1942 einen schrecklichen Tribut forderte, schwer zu bekommen waren, oder eine Arbeit in einer j\u00fcdischen Organisation im Ghetto, die die materielle Situation verbesserte, h\u00e4tten helfen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend ihrer Aufenthalte im Ghetto gelang es Sendler sogar, sich weiterzubilden \u2014sie besuchte Vorlesungen und Vortr\u00e4ge, unter anderem von Dr. Henryk Landau und Ludwik Hirszfeld (1884-1954). Sie nahm auch an zahlreichen Treffen im Untergrund teil und lernte das wahre Leben im Ghetto kennen.<\/p>\n<p>Andere wollten die Polen dar\u00fcber informieren, was hinter den Mauern geschah. Sendler brachte die Ghettopresse, die auf einem geschmuggelten Vervielf\u00e4ltigungsger\u00e4t erschien, auf die so genannte \u201earische Seite\u201d. Dank dieser heimlichen \u201eArbeit\u201d lernte sie den Rechtsanwalt Antoni Oppenheim und Jerzy Neuding kennen \u2014 Autoren, die f\u00fcr die sozialistische Zeitschrift \u201eGetto Podziemne\u201d (dt. Untergrund-Ghetto) schrieben.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit wurde die k\u00fcnftige Mutter der Holocaust-Kinder zu \u201eKlara\u201d \u2014 dies war das offizielle und geheime Pseudonym, das sie annahm, als sie in der linksgerichteten Arbeiterpartei der polnischen Sozialisten aktiv war. Bald verwandelte sie sich von \u201eKlara\u201d in \u201eJolanta&#8220; und konzentrierte sich auf ihre Aktivit\u00e4ten zur Rettung j\u00fcdischer Kinder in \u017begota.<\/p>\n<p>Eine herausragende Schriftstellerin und Journalistin \u2014 Anna Bikont, die Autorin des wohl besten Buches \u00fcber Sendler, wollte die Erfahrungen ihrer Heldin w\u00e4hrend ihrer Zeit im Ghetto schildern und zitierte ihre Nachkriegsbetrachtungen \u00fcber die Bewohner des \u201eJudenviertels\u201d: \u201eIch m\u00f6chte der jungen j\u00fcdischen Generation in der Diaspora zeigen, dass sie sich irrt, wenn sie glaubt, dass die Juden resigniert und kampflos in den Tod gegangen sind. Das ist nicht wahr. Ich m\u00f6chte ihren t\u00e4glichen Kampf darstellen, voller W\u00fcrde und selbstloser Aufopferung, den Kampf um jede Scheibe Brot oder Medizin f\u00fcr die, die sie liebten. Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute, die ich in dieser H\u00f6lle verbrachte, war ein Kampf&#8220;. Man k\u00f6nnte sagen, dass Sendler gemeinsam mit den Bewohnern dieses schrecklichen Ortes gek\u00e4mpft hat. Diese Realit\u00e4t wurde bald auch zu ihrem Alltag, denn sie betrat das Ghetto manchmal mehrmals am Tag. Sie musste eine Armbinde mit einem Davidstern tragen, um nicht die Aufmerksamkeit der Deutschen und der Juden, die sie nicht kannten, auf sich zu ziehen.<\/p>\n<p>Aufgrund ihrer ausgezeichneten Kenntnisse der Ghettobedingungen erhielt Sendler im Sommer 1942 zusammen mit anderen den Auftrag, den Besuch eines Mannes, der sich als Mitglied des polnischen Untergrundstaates mit den Gegebenheiten hinter den Mauern vertraut machen sollte, zu leiten. Er wurde durch einen Tunnel unter der Muranowska-Stra\u00dfe gef\u00fchrt. Nach dem Krieg fanden die Teilnehmer dieser Expedition heraus, dass es sich bei dieser Person um Jan Karski (1914-2000) handelte, dessen in den Westen bef\u00f6rderte Kurierpost Informationen \u00fcber das tragische Schicksal der Juden enthielt. Nicht lange nach seinem Besuch wurde das Warschauer Ghetto aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der polnische Historiker Feliks Tych (1929-2015) stellte in seinem Vorwort zum zweiten Band des Ringelblum-Archivs fest, dass das Dritte Reich mindestens seit dem Sommer 1941 in den besetzten polnischen Gebieten&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5630,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false,"footnotes":""},"categories":[52],"tags":[],"class_list":["post-5646","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v19.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Bevor \u017begota gegr\u00fcndet wurde \u2014 Irena Sendler und ihre Hilfe f\u00fcr Freunde im Warschauer Ghetto\u00a0 - 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